Neuigkeiten

 

"Wer schreibt, provoziert."

Marcel Reich-Ranicki

 

"Wer so schreibt, animiert!"

Beatrice von Stein

 




Anna


Böse Wünsche - böses Mädchen

 

Elias grübelte. Seine extraweichen Spezial-Fesselseile waren wohl nicht so der Bringer gewesen – für seine Frau. Er dagegen hatte sich schon sehr verrucht gefühlt, als sie da so gefesselt und blind vor ihm gelegen hatte! Nach zehn Jahren hatte sie ihm gestanden, dass Blümchensex „nicht so ihr Ding war.“ So hatte sie ihren wunderbaren ehelichen Sex bezeichnet: „Nicht so ihr Ding!“ Sie hätte es gern wilder, rauer. Sie hätte gerne … ja, und dann hatte sie herumgestottert. Was er hörte waren: „Seile, Fesseln, Gewalt“. Heimatland! Seine Mutter hatte gesagt, Helena sei nicht die richtige für ihn. Immer hatte sie das gesagt! Aber er liebte sie doch! Und nun … wollte er ihre Wünsche erfüllen. Nur … ob er das konnte?

 


 

Komplimente sind Geschenke, die keiner so schnell umtauscht.
© Klaus Klages

 

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Anna


Ein fesselndes Schauspiel

 

Als Katharina die Wohnung aufschloss war sie verwundert. Manuela hätte da sein müssen. Sie hatten sich zum Lernen für die nächste Klausur verabredet, aber offenbar hatte sie es vergessen. Katharina überlegte. Sie würde sich einstweilen Kaffee kochen und warten. Als sie den Kaffeevollautomaten, Manuelas wertvollsten Besitz, einschaltete, knallte es. Sie erschrak zu Tode. Hatte sie ihn kaputt gemacht? Erst nach dem zweiten und dritten Knall, realisierte sie, dass dieses überdimensional laute Geräusch gar nicht aus der Küche kam. Auch das kaum unterdrückte Stöhnen kam – aus Manus Schlafzimmer.

 


 

Es ist das Osterfest alljährlich
für den Hasen recht beschwerlich.
© Wilhelm Busch

 

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Anna


Be my Valentine

 

Den Gutschein habe ich schon fast ein halbes Jahr. „Für eine besondere Nummer!“, hatte sie geschrieben, und ich habe ihn ihr, gemeinerweise, am Morgen des Valentinstages auf den Frühstücksteller gelegt, zusammen mit einem riesigen Strauß roter Rosen und einer klitzekleinen Schachtel. Wir sehen uns nie morgens, denn ich bin längst weg, wenn sie aufsteht, deshalb vergnüge ich mich den ganzen Tag mit der Vorstellung von ihrem Gesicht, wenn sie sieht, dass die Schachtel leer ist – bis auf einen Zettel: SPÄTER! Ich hoffe nur inständig, dass ich nicht übertrieben habe, aber es ist nicht ihre Art sich zu drücken, und so bleibt mir auch die Vorfreude auf diese besondere Nummer.

 





Beatrice von Stein


Segeltörn 1

 

Ralf hatte es sich an Deck, hinter einem der Ruderstände, gemütlich gemacht. Er saß im Sonnenschein, in der Hand ein Glas Rotwein und war einfach nur glücklich. Endlich wieder einmal segeln! Meer, Wasser, Sonne, Freiheit! Dieses Boot war sein ganzer Stolz. Sein Freund Frederic und er hatten sich diesmal etwas Großartiges geleistet – gemeinsam: Ihre Sun Odyssey 449, und sie würden gemeinsam ihren ersten Törn damit unternehmen. Auch den Namen hatten sie zusammen ausgesucht, d.h. eigentlich gab es nur einen wirklich passenden Namen für ihr Boot: „My Way!“ Und nun war er der erste an Bord.

 


 

Heut ist mir alles herrlich, wenn’s nur bliebe.
Ich sehe heut durchs Augenglas der Liebe.

© Johann Wolfgang von Goethe

 

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Anna


Second Life ...

 

… war mehr als ein Computerspiel. Es war eine Möglichkeit dem Leben zu entfliehen – zumindest für eine kleine Weile, und Elsa genoss es. In diesem Spiel war sie ein Zimmermädchen in einem großen Hotel und musste nur brav sauber machen. Sie tat alles, was man ihr sagte, und sie war sehr zufrieden damit. Der Hotelchef Aldo war Italiener und ziemlich streng, aber er sah auch sehr gut aus, und sie und die anderen Mädchen schwärmten alle von ihm. Besonders Lulu und Alissa beteten ihn an: wie sexy er war, und wie gut er sich kleidete! Sie und ihre „Freundinnen“ träumten sich ein Märchen.

 


 

Neujahr ist das Tor,

durch das sich Deine Probleme von einem Jahr ins andere schmuggeln.

© Willy Meurer

 

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Beatrice von Stein


Sehnsucht

 

Bettina lag in ihrem Bett und überdachte die Ereignisse der letzten Tage. Was hatte sie nur geritten, sich darauf einzulassen? Jetzt hatte sie ein Verhältnis mit ihrem Direktor! Das konnte einfach nicht gut gehen. Sie war Realistin. Hier in Paris konnte man es vielleicht noch kaschieren, aber zu Hause, wo jedermann sie beide kannte, wo sie keine einzige Minute unbeobachtet waren! Es war unmöglich, aber es war auch so wunderbar. Er hatte sie hingerissen zu Dingen, die sie niemals für möglich gehalten hätte. Sie hätte nicht schlafen sollen. Er hatte sie im Schlaf überrumpelt! - „Nein!“, dachte sie. „Das ist nicht wahr"

 


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